Rauchen wurde immer mühsamer

01.06.2018 13:30

Ein kleiner Auszug:

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Sie wollten nie aufhören?

Nein, ich hatte solche Anwandlungen nie. Aber je länger, desto mehr habe ich gelitten. Das Rauchen wurde immer mühsamer. Irgendwann war im Insel-Spital, wo ich gearbeitet habe, das einzige Professorenbüro, wo noch geraucht wurde, meines. Da kamen dann immer nette Kollegen vorbei – unter irgendeinem Vorwand. Aber sie wollten nur eine paffen. Dann durfte man auf Bahnsteigen bloss noch in dem gelben Quadrat rauchen. In den Zügen wurde es verboten. Die Kabinen in den Flughäfen, wo man noch eine ziehen durfte, wurden immer mickriger, und es stank bestialisch. Heute wird man als Raucher sogar im Gartenrestaurant scheel angesehen.

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Dann haben Sie doch aufgehört. Was gab den Ausschlag?

Die E-Zigarette. Die wurde zunächst ja verteufelt. Aber mich als Forscher hat sie brennend interessiert. Funktioniert das? Ich habe mir eine bestellt, am Anfang gab es ja noch keine zu kaufen. Ab dem ersten Tag mit der E-Zigarette habe ich keine Zigarette mehr geraucht. Es war überhaupt kein Kraftakt.

Was ist das Tolle an der E-Zigarette?

Bei mir fährt das Nikotin viel besser ein. Schon nach einem Zug aus der E-Zigarette sind bei mir die Rauchgelüste weg. Ich kann jetzt dampfen, muss aber nicht auf lieb gewonnene Gewohnheiten wie die Zigarette nach dem Essen oder während des Fahrens verzichten. Nach und nach kommt man sogar weg von den Tabakgeschmäckern in den Liquids. Ich dampfe, während ich mit Ihnen rede, Erdbeer- und Minzegeschmack.

Klingt, ehrlich gesagt, nicht besonders lecker.

Man muss beim Umstieg darauf achten, dass man eine Geschmacksrichtung erwischt, die man mag. Sonst funktioniert es nicht.

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Bitte lesen Sie den vollständigen Artkel hier: https://www.blick.ch/life/gesundheit/medizin/interview-mit-beda-stadler-rauchen-wurde-immer-muehsamer-id8428484.html